Intelligente Stromzähler sammeln persönliche Daten
Die intelligenten Stromzähler sind neu auf dem Markt und sind ab dem 1. Januar 2010 in Neubauten vorgeschrieben. Doch die Technik kollidiert mit dem Datenschutz: So sind - laut einem Gutachten - die meisten Daten, die die intelligenten Zähler sammeln, personenbezogene Daten. Dem Stromlieferanten wird also mitgeteilt, was die Bewohner eines Hauses so alles treiben. Die Daten werden in 15-Minuten-Intervallen übermittelt, um den Stromverbrauch genauer planen zu können.
Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen erleidet Datendiebstahl
Laut der jährlichen Studie „German Enterprise Encryption Trends“ des Marktforschungsinstituts „The Ponemon Institute“ und PGP erleiden 53% der deutschen Unternehmen Datendiebstahl. Allerdings melden gerade einmal 5% der Unternehmen die Vorkommnisse. Im Vergleich zum letzten Jahr stieg der Anteil der Vorkommnisse um knapp 20 % signifikant an.
HanseNet bleibt weiter zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet
Der Antrag des Hamburger Telekommunikationsunternehmens HanseNet, mit dem das Unternehmen erreichen wollte, dass es vorerst keine Maßnahmen zur Einführung der sogenannten "Vorratsdatenspeicherung" treffen muss, wurde vom Verwaltungsgericht Köln abgelehnt.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik veröffentlicht seinen Lagebericht für IT-Sicherheit und warnt vor Google Wave
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Lagebericht IT-Sicherheit für das 2. Quartal 2009 veröffentlicht. In Bericht beschäftigen sich die Experten unter anderem mit Goolgle Wave und raten von der Verwendung der Plattform zur webbasierten Kommunikation ab. Denn alle Google-Wave-Daten liegen auf Google-Servern in den USA und der User verliert somit vollständig die Kontrolle über seine Daten.
Spammer durchsuchen gezielt soziale Netzwerke nach Benutzerdaten
Auf dem Deutschen-Anti-Spam-Kongress in Wiesbaden warnen die Experten vor Spam 2.0. Gezielt durchsuchen Spammer soziale Netzwerke nach Benutzerdaten – etwa Geburtsdatum oder Lieblingstier. Somit können sie leichter Kennwörter erraten oder Passworthilfen anstoßen. Mit solch persönlichen Details ausgestattet, gelingt es ihnen leichter zielgruppenorientierten Spam herzustellen: "Hier gibt es günstiges Tierfutter für ihre Dogge".
„Wer weiß schon, wo unsere Daten überall kursieren" – Interview mit Jochen Diebel, Vorstand des I.D.I. Interessenverband Deutsches Internet e.V.
München, 14. September 2009 - Am 9. September 2009 startete PR-COM offiziell das „Projekt Datenschutz". Auf der neuen Website führt PR-COM ab sofort ein umfassendes Logbuch über Vorfälle beim Datenschutz in Behörden, Organisationen und Unternehmen. Anlässlich der Live-Schaltung von www.projekt-datenschutz.de sprach PR-COM mit Jochen Diebel, Vorstand des I.D.I. Interessenverband Deutsches Internet e.V.
Herr Diebel, sind Datenschutz und Datensicherheit schon ausreichend bei den Bürgern angekommen?
Eine Million gestohlener E-Mail-Konten für einen Euro - Preisverfall bei Onlinekriminalität
Die Experten der G Data Security Labs haben in einem Zeitraum von zwei Monaten die Machenschaften der Online-Kriminellen analysiert. Das Ergebnis: Wie in legalen Wirtschaftssystemen arbeitet die Untergrundökonomie ebenfalls nach streng ökonomischen Prinzipien. Angebot und Nachfrage bestimmen auch hier den Preis. Und der sinkt stetig. So kostet eine Million gestohlener E-Mail-Konten einen Euro, ein Satz Kreditkartendaten zwei Euro und ein gefälschter Führerschein nur noch 50 Euro.
PR-COM ruft "Projekt Datenschutz" ins Leben
München, 9. September 2009 - Auf der neuen Website http://www.projekt-datenschutz.de führt PR-COM ab sofort ein umfassendes Logbuch über Vorfälle beim Datenschutz in Behörden, Organisationen und Unternehmen. Auch das politische Geschehen rund um den Datenschutz wird dokumentiert.
ÖBB soll illegale Akten über Krankheiten der Mitarbeiter geführt haben
Die ÖBB sollen Mitarbeitern mit Kündigung gedroht haben, um sie dazu zu zwingen, ihre Krankheitsdiagnosen vorzulegen. Teile dieser Akten sollen an die Öffentlichkeit gelangt sein, wodurch auch die HIV-Infektion eines Mitarbeiters publik geworden sein soll. Laut Presseangaben hieß es dazu von seiten der ÖBB, man werde den Vorwürfen nachgehen. Es sei jedoch kein Mitarbeiter gezwungen worden, seine Diagnose mitzuteilen.
Großdemo für den Datenschutz für Samstag, den 12.09.2009, angekündigt
150 Bürgerrechts- und Datenschutzorganisationen sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund haben zu einer bundesweiten Demonstration für Datenschutz und gegen Überwachung in Berlin aufgerufen. Das Motto lautet: „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ Gewerkschaften, Datenschutz- und Menschenrechtsverbände sowie SPD, Grüne, FDP und die Piratenpartei werden den Protest unterstützen.
